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Was die Ebenen von Information über Ordnung zeigen

Abstrakte Ebenen von Information zwischen ungeordneten Strukturen, komplexen Verbindungen und leuchtender Ordnung

Wie kann dasselbe Wort sowohl Chaos als auch Ordnung bezeichnen? Wir nennen beides Information. Doch zwischen einer ungeordneten, kaum lesbaren Informationslage und einer Ordnung, die keinem Zerfall unterliegt, liegen grundverschiedene Zustände.

Information zeigt sich nicht immer in derselben Form. Sie erscheint auf unterscheidbaren Ebenen und in verschiedenen Zuständen. Erst wenn wir diese Unterschiede erkennen, wird verständlich, ob wir Zerstreuung, Struktur, erkennbare Ordnung, eine tiefere Verbindungsebene, ein unbearbeitetes Ausgangsfeld oder bleibende Grundordnung vor uns haben.

Um diese Informationszustände geht es:

  • Chaosinformation
  • komplexe Information
  • geordnete Information
  • Quanteninformation
  • Rohinformation
  • ewige Information

Infografik zu Chaosinformation, komplexer und geordneter Information, Quanteninformation, Rohinformation und ewiger Information mit ihren jeweiligen Zuständen

Diese Begriffe sind keine bloße Aufzählung. Sie zeigen, dass Information nicht allein durch ihren Inhalt bestimmt wird. Entscheidend ist auch, in welchem Zustand sie erscheint und welche Ordnung darin bereits erkennbar ist. Erst die Bestimmung der Ebene macht sichtbar, worüber wir eigentlich sprechen.


Von Chaosinformation zu geordneter Information

Am unteren Ende steht die Chaosinformation. Sie bezeichnet eine ungeordnete, zerstreute und kaum lesbare Informationslage. Informationen sind vorhanden, doch ihr Zusammenhang ist nicht klar erkennbar. Einzelne Teile können sichtbar sein, ohne dass sich daraus bereits eine lesbare Struktur ergibt.

Das Chaos ist kompliziert, solange die Informationen nicht geordnet sind. Genau deshalb darf kompliziert nicht mit komplex verwechselt werden. Kompliziert beschreibt hier die schwer lesbare Unordnung. Komplexität beginnt dagegen dort, wo bereits mehr Struktur vorhanden ist, auch wenn vieles noch verschachtelt und schwer zu erfassen bleibt.

Darauf folgt die komplexe Information. In ihr ist bereits mehr Struktur vorhanden. Zusammenhänge sind stärker ausgeprägt, können aber weiterhin verschachtelt sein. Eine Ordnung zu beschreiben kann deshalb komplex sein, ohne kompliziert zu sein. Komplexität sagt nichts darüber aus, dass etwas ungeordnet sein müsste. 💚

In der geordneten Information werden klare Zusammenhangsformen sichtbar. Muster treten hervor, Verbindungen lassen sich erkennen und Richtung wird nachvollziehbar. Die Information muss dadurch nicht weniger umfangreich oder weniger komplex werden. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass ihre Ordnung lesbar wird.

Eine große Informationsmenge ist deshalb nicht automatisch geordnete Information. Wenn uns entscheidende Information fehlt, können wir einzelne Punkte erkennen und ihren Zusammenhang dennoch nicht vollständig sehen. Genau hier wird fehlende Information entscheidend: Sie markiert die Grenze unseres Blicks auf den Zusammenhang.

Quanteninformation: Verbindung auf tieferer Ebene

Über der geordneten Information liegt die Quanteninformation. Sie beschreibt eine tiefere Informationsebene, in der Verbindung, Wirkung und Potenzial feiner und unmittelbarer zusammenhängen. Es geht nicht einfach um mehr Information, sondern um eine tiefere Ebene des Zusammenhangs.

Goldene und blaue Lichtströme verbinden zwei leuchtende Pole in einem dunklen universalen Raum

Nichts steht hier isoliert für sich. Verbindung gehört selbst zum Informationszusammenhang. Damit reicht es nicht, einzelne Informationen nur nebeneinanderzustellen. Entscheidend wird, wie Verbindung, Wirkung und Potenzial innerhalb dieser Ebene zusammenhängen.

Auch hier zeigt sich, warum Ordnung nicht mit Einfachheit gleichgesetzt werden darf. Eine Ordnung kann sehr komplex sein, ohne kompliziert zu sein. Entscheidend ist, dass ihr Zusammenhang erkennbar bleibt.

Rohinformation ist nicht Chaosinformation

Rohinformation bezeichnet hingegen das noch unbearbeitete und unverdichtete Ausgangsfeld. Gerade hier ist die Unterscheidung zur Chaosinformation wichtig, denn beide Begriffe beschreiben nicht denselben Informationszustand.

Rohinformation bezeichnet Information in ihrem noch unbearbeiteten und unverdichteten Zustand. Chaosinformation bezeichnet dagegen eine ungeordnete, zerstreute und kaum lesbare Informationslage. Damit ist Rohinformation nicht mit Chaosinformation gleichzusetzen.

Daran wird sichtbar, warum wir die Ebenen nicht miteinander vermischen dürfen. Ähnliche Begriffe können unterschiedliche Zustände bezeichnen. Erst ihre genaue Bestimmung zeigt, ob wir Zerstreuung, bereits vorhandene Struktur, erkennbare Ordnung oder ein unbearbeitetes Ausgangsfeld vor uns haben.

Ewige Information und bleibende Grundordnung

Am Ende dieser Staffelung steht die ewige Information. Sie bezeichnet die bleibende Grundordnung, die keinem Zerfall unterliegt und alles trägt. Ihr wesentliches Merkmal ist damit nicht eine größere Informationsmenge, sondern die Beständigkeit der Ordnung selbst.

Hier öffnet sich auch der Zusammenhang zwischen Realität und Wirklichkeit. Die relative Realität ist die Ebene wechselnder Zustände, die wir erfahren. Die Wirklichkeit bezeichnet dagegen die absolute, ewige Ordnung. Diese Ordnung geht nicht verloren, wenn sie innerhalb der relativen Realität verdeckt oder für uns nicht vollständig lesbar ist. ✨

Ewige Information bezeichnet damit nicht einfach eine weitere Informationsform neben den anderen. Sie führt die Staffelung zu ihrem Abschluss: von einer ungeordneten, zerstreuten und kaum lesbaren Informationslage bis zu einer bleibenden Grundordnung, die keinem Zerfall unterliegt.

Was die Ebenen über Ordnung zeigen

Die verschiedenen Informationszustände zeigen, dass Information nicht einfach Information ist. Entscheidend ist, in welchem Zustand sie erscheint und wie deutlich Struktur, Zusammenhang und Ordnung darin erkennbar sind. Genau deshalb genügt es nicht, nur den Inhalt einer Information zu betrachten.

Auch der Begriff lebende Information knüpft an diesen Gedanken an. Information kann vorhanden, gespeichert oder wiederholt werden. Entscheidend ist, ob sie Zusammenhang trägt und Ordnung erkennen lässt. Die bloße Menge sagt darüber noch nichts aus.

Auch wirkliches Wissen beginnt nicht mit einer möglichst großen Ansammlung von Informationen. Es beginnt dort, wo wir Zusammenhänge erkennen und unterscheiden können, auf welcher Ebene eine Information vorliegt. Erst dann wird deutlich, was sie innerhalb des Ganzen aussagt.

Der Kern des Beitrags liegt deshalb nicht in sechs neuen Begriffen, die wir uns merken sollen. Die sechs Ebenen machen sichtbar, wie unterschiedlich Information erscheinen kann und was diese Zustände über Ordnung zeigen. Chaosinformation, komplexe Information, geordnete Information, Quanteninformation, Rohinformation und ewige Information stehen nicht für dasselbe.

Erst die Bestimmung der Ebene zeigt, worum es geht. Sie lässt erkennen, ob Information zerstreut, bereits stärker strukturiert, klar geordnet, auf einer tieferen Verbindungsebene, noch unbearbeitet oder als bleibende Grundordnung vorliegt. 

Genau darin liegt der Unterschied, den das Wort Information allein nicht sichtbar macht.

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